GEWERBE
Berufshaftpflicht
Die Berufshaftpflicht ist der Basisvertrag freier Berufe. Sie kombiniert Betriebs- und Vermögensschadenhaftpflicht auf den konkreten Berufsbereich zugeschnitten.
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Typische Berufsbilder
- Heilberufe: Ärzte, Physiotherapeuten, Heilpraktiker.
- Beratende Berufe: Steuerberater, Anwälte, Wirtschaftsprüfer.
- Technische Berufe: Ingenieure, Architekten, Sachverständige.
- Kreativ- und IT-Berufe: Designer, Entwickler, Berater.
02
Was der Vertrag leisten muss
- Personen-, Sach- und echte Vermögensschäden.
- Passiven Rechtsschutz gegen unberechtigte Ansprüche.
- Auslandsprojekte und internationale Kunden.
- Musterverträge, AGB und werkvertragliche Haftung.
03
Fallstricke
- Berufsbild-Beschreibung muss exakt zur Tätigkeit passen.
- Subunternehmer- und ARGE-Regelungen prüfen.
- Kammern schreiben teils Mindestsummen vor (Anwälte 250.000 €, StB 500.000 €).
Häufige Fragen
Antworten, bevor Sie fragen müssen.
Brauche ich als Freelancer eine Berufshaftpflicht?+
Sobald Sie beratend oder planend tätig sind, ja. Reine Umsetzung ohne Beratungsanteil kommt manchmal mit einer Betriebshaftpflicht aus.
Was ist mit Cyber-Risiken?+
Datenpannen und Hackerangriffe sind Standard-Berufshaftpflicht meist nicht mitversichert – Cyberpolice ergänzen.
Persönliche Einordnung statt anonymer Tarifmaschine.
Erste persönliche Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden. Ohne automatischen Vertragswechsel.
Inhalt zuletzt fachlich geprüft am: 21.07.2026
